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Kulinarische
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Die Vermehrung und das Wachstum der Pazifischen Auster Pazifische Austern sind Hermaphroditen ("Zwitter"), die im ersten Jahr als Männchen auftreten. Nach dem ersten Jahr verteilen sie sich in der Austern Gemeinschaft als Männchen oder Weibchen. Anders als die Europäische Auster (Ostrea edulis), welche ihr Geschlecht im selben oder nächsten Jahr verlässlich wieder wechseln kann, ändert sich das Geschlecht der Pazifischen Auster im Allgemeinen nicht mehr. Weitere hermaphroditische Wandlungen können zwar auftreten, gelten jedoch als sehr selten. Die Anzahl der Männchen und Weibchen hat den Hang zur Unproportionalität. Folglich kann es mehr Männchen als Weibchen geben (oder auch umgekehrt). Dies wird nicht vom Zufall bestimmt, sondern steht in einem komplexen Verhältnis zu Umwelteinflüssen wie etwa Temperatur, Salinität und dem Planktonnahrungsangebot. Ist beispielsweise Plankton reichlich vorhanden, führt dies im Allgemeinen zu mehr Weibchen. Zusätzlich vermuten manche Meeresbiologen, dass die Bestimmung der männlichen und weiblichen Geschlechtsausrichtung zusätzlich mit einem "chemischen Kommunikationssystem" verbunden sein könnte, welches auf Pheromonen basiert. Obwohl es bereits zwischen 17 und 28°C zum Laichen kommen kann, vermutet man, dass die günstigste Laich-Temperatur zwischen 19-23°C liegt. Ein Weibchen produziert ca. 50-100 Mio. Eier und kann in einer Saison ggf. auch mehrfach laichen. Die Wissenschaftler Loosanoff und Davis brachten in ihrer Studie (1952) die Quantität der Spermien in direkte Verbindung mit der Menge des zu Beginn der Laichzeit in den Männchen vorhandenen Glycogens.
Unter idealen Meeresbedingungen können sich 90-95% der
befruchteten Eier binnen 48 Stunden zu Larven entwickeln. Das
weitere erfolgreiche Heranwachsen der Larven ist von mehreren
Faktoren abhängig: Geeignete Mikroplankton-Nahrung, Wassertemperatur,
Im Verlauf von ca. 10-20 Tagen haben sich die Larven zu bewimperten
Larven entwickelt. letztlich sind sie mit einem primitiven "Auge"
(das kaum mehr als hell und dunkel unterscheiden kann), einer
hauchdünnen Schale und einem winzigen "Fuß"
ausgestattet. Mit einer Länge von ca. 0.3 mm suchen sie
sich einen passenden Untergrund um sesshaft zu werden. Die Phase
des Niederlassens initialisiert eine enorm belastende Metamorphose
(Gestalt- und Funktionswandel) der Larve, der in Zuchtlaboren
vereinzelt sogar bis zu 90% zum Opfer fallen können. Sie
befestigen sich an einem geeigneten Untergrund mit Hilfe des
Fußes auf ![]() A: Das Ei wird befruchtet. B: Frühe Zellenteilung unmittelbar nach der Befruchtung. C: Fortgeschrittenes Zellenwachstum. D. Ansatz zur Bildung einer hornartigen Schale. E: Wimpern bilden sich und die Larve wird eigenständig mobil. Die Larven werden nun als "Veliger" bzw. "Segelträger" bezeichnet. F: Die Larve bildet einen Fuß, landet kurz darauf auf geeignetem Substrat (auf z.B. einer Austernschale oder einem Dachziegel) und klebt sich fest. Binnen weniger Stunden startet die eigentliche Schalenbildung. Ein Austernbaby ist geboren! G: Die Austernbabys wirken nach wenigen Wochen wie winzige Flecken auf der Austernschale. Sie werden von Austernbauern als "Spat" bezeichnet.
Filme AVIs mit freundlicher Genehmigung des Point Whitney Shellfish Laboratory, Brinnon, US-Bundesstaat Washington Wachstum Siehe auch "Größen".
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